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Schmelztiegel der Skulpturen

Timm Kregels Kunst bis zum 23. August 2020 im Kulturhistorischen Museum in Mühlhausen

Foto: Tino Sieland

Timm Kregel verbindet auf einzigartige Weise den Werkstoff Holz mit Metall. Das Aluminium, das er dabei zum Schmelzen bringt, ist über 600 Grad heiß. Das Ausmaß der aktuellen Hitzewelle lässt die extremen Bedingungen, unter denen der Thüringer Künstler eine ganz besondere Gusstechnik zum Einsatz bringt, erahnen. In der Sonderausstellung „Gussfelder“ wird Timm Kregels Kunst noch bis zum 23. August im Kulturhistorischen Museum dagegen bei angenehmen 23 Grad präsentiert.

Der an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein ausgebildete Künstler nutzt die Technik des Aluminiumgusses, um seine Skulpturen zu formen. Mit Kettensäge und Schleifmaschine erhalten die Objekte ihren besonderen Feinschliff. „Am Ende entstehen fantasievolle Gebilde, die häufig zerbrechlich und durch ihre filigrane Bearbeitung geradezu vergänglich erscheinen“, erläutert der Direktor der Mühlhäuser Museen Dr. Thomas T. Müller. Neben zahlreichen archaischen Holz- und Metallskulpturen erwarten den Besucher zudem fantasievolle Grafiken von Timm Kregel.

Besucher sind eingeladen, dem Schmelztiegel der aktuellen Hitzewelle zu entkommen und in der letzten Woche der Ausstellung die zahlreichen Skulpturen und Grafiken von Timm Kregel zu entdecken.

Friedrich Staemmler

Sonderausstellung:

„Timm Kregel - Gussfelder - Skulptur und Grafik“

Laufzeit: bis Sonntag, 23. August 2020

Kulturhistorisches Museum, Kristanplatz 7, 99974 Mühlhausen

Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr

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