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Durch die Hollau zu zwei 500-jährigen Eichen

Strecke von Eigenrieden zum Kloster Anrode


zu Fuß oder mit dem Mountainbike: ca. 7 km (einfache Strecke)
mit dem Auto: ca. 12 km bis zum Kloster Anrode
vom Kloster Anrode entlang des Klosterpfades: ca. 1 km Wanderweg
(Wir haben eine Wegbeschreibung für unsere Gäste)

Viele Dörfer haben so genannte tausendjährige Eichen oder Linden, die bei näherer Untersuchung diesen Anspruch meist nicht erfüllen. Die Altersdaten sind meist Schätzung oder Überlieferung, nur wenige einzelne Bäume sind anhand von Quellen oder Kernbohrung verlässlich altersbestimmt. Nur geschätzt ist auch das Alter der zwei alten Eichen nahe des Klosters Anrode am Wegrand zum Waldgebiet Hollau. Etwa 500 Jahre alt sind sie, meinen die Experten. 1941 wurden diese Baumveteranen unter Naturschutz gestellt. Damit sind die zwei alten Eichen zwar nicht die ältesten ihrer Artgenossen in Thüringen.
Alltäglich ist es dennoch nicht, unter den 21 und 22 Meter hohen Bäumen als Menschenzwerg zu sitzen und sein kleines Mahl zu genießen und an die Geschichte zu denken, die diese Bäume als stumme Zeugen erlebt haben. Ihre Kindheitswurzeln reichen bis vor den Bauernkrieg.

Der Weg

Im Gebiet des Zisterzienserklosters gibt es viele sehenswerte Bäumen. Die zwei Eichen sind besonders schön. Ursprünglich waren es drei Eichen, der Standort heißt darum auch so - die verschwundene Dritte wurde 1992 durch eine Neupflanzung ersetzt. Der Platz "3 Eichen" liegt an einem schönen Wanderweg, vorbei an den Luhneteichen. Das vom Mischwald geprägte Gelände hier nennt sich die „Hollau“. Ein guter Ausgangspunkt zu den alten Eichen zu gelangen, ist das Kloster Anrode. Gemütlich ist es, an den Klosterteichen vorbeischlendern, in denen Frösche und Kröten Konzerte geben und dicke Karpfen ihre Runden drehen. Es ist günstig, nach Wanderkarte zu laufen (leider sind die Wegweiser mitunter kaputt). Der idyllische, wie verwunschen wirkende Pfad führt an einem Bach entlang und es kann gut sein, dass über manchen quer liegenden Baumstamm geklettert werden muss.

Essen und Trinken:

Es empfiehlt sich Rucksackverpflegung für eine Rast unter den alten Eichen.
Die Klosterklause hat nicht immer geöffnet.

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